• Medienstadt Köln

    Köln als Kunst- und Kulturstadt ist einer der wichtigsten deutschen Medienstandorte: Hier arbeiten allein mehr als 15.000 Menschen im Bereich der audiovisuellen Medien. Als Medienanstalten sind ansässig

    • WDR mit Radio und Fernsehen,
    • RTL,
    • VOX,
    • Super RTL,
    • n-tv,
    • Center-TV als lokaler Fernsehsender,
    • Radio Köln als lokaler Radiosender,
    • Domradio mit christlichen, sozialen und ethischen Themenbereichen,
    • Deutschlandfunk als Radiosender für Information und Kulturelles,
    • Kölncampus als Radiosender mit studentischen Themenbereichen.

    Köln ist  im Städtevergleich eine recht junge Stadt mit einem Durchschnittsalter der Einwohner von rund 42 Jahren. Dazu tragen die circa 72.000 Studenten und Hochschüler an der Universität und den zwölf Hochschulen bei. Unter diesen befinden sich international anerkannte Akademien wie die Deutsche Sporthochschule und die Fachhochschule für Ökonomie und Management. In der Funktion als Medienstadt zieht Köln Tausende Studenten an, die sich unter anderem an diesen Hochschulen ausbilden lassen:

    • Hochschule für Musik und Tanz,
    • Kunsthochschule für Medien Köln,
    • Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation.

    Mit 1.060.582  Einwohnern ist Köln die auf die Bevölkerung bezogen größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Die Stadt verzeichnete in den vergangenen Jahren nicht nur Geburtenraten, welche die Sterberaten überstiegen, sondern ebenfalls mehr Zuzüge als Fortgänge. Prognosen gehen daher auch künftig von einem starken Wachstum der Rheinmetropole aus. So sind gerade auf der linken Rheinseite zahlreiche Projekte für den Neubau von Wohnraum gegenwärtig in der Planung oder befinden sich bereits in der Bauphase. Köln-Nippes und Ehrenfeld stechen dabei besonders hervor: Hier werden derzeit ungenutzte Konversionsflächen, alte Fabrikhallen und Industrieanlagen saniert und für Mehrfamilienhäuser sowie gewerbliche genutzte Immobilien freigegeben. Auch in Rodenkirchen-Bayenthal entstehen Neubaugebiete für rund 350 Mietwohnungen. Dabei ist die ehemals für ihre großen Industriegebiete bekannte, rechte Rheinseite mittlerweile auch von vielfältigen Neubauprojekten geprägt – großen Fabrikgebäuden werden durch junge Unternehmen, die hier ihre offenen Büroräume einrichten, neues Leben eingehaucht. Für die pulsierende Medienlandschaft Kölns stellen die großen Räumlichkeiten ebenfalls eine attraktive Möglichkeit dar, Büros, Film- und Fernsehstudios sowie Lagerhallen und Werkstätten einzurichten. Von Mülheim über Deutz und Kalk bis Porz sind ebenfalls zahlreiche Bebauungspläne vorgesehen oder befinden sich bereits in der Umsetzung. Dabei wird auch besonderes Augenmerk auf die fortgeführte Ergänzung der Infrastruktur und die Erschließung von Grünflächen zur Steigerung der Lebensqualität der hier ansässigen Bevölkerung gelegt.

     Gruppe

     Bevorzugte Wohnlagen

     Charakteristika

     Singles

     Neustadt Nord,Neustadt-Süd 

     zentrale Lage, gute Infrastruktur & Nahversorgung, moderate Preise

     Paare

     Widdersdorf

     zahlreiche Kultur- & Freizeitangebote, Neubaugebiete in Planung

     Familien

     Sülz

     Schulen, Kitas in direkter Nähe, hervorragende Nahversorgung

     Studenten

     Junkersdorf, Müngersdorf

     Uni-Nähe, gute Nahversorgung, zahlreiche Neubauprojekte, moderate Mieten

     Senioren

     Merkenich

     idyllische Lage, gute günstige Preise, gute Nahversorgung & Infrastruktur

     

    Wodurch zeichnet sich der Markt für Mietwohnungen in Köln aus?

    Über 86 Stadtviertel verteilt beherbergt Köln weit mehr als eine halbe Million Wohneinheiten. Durchschnittlich stehen jedem Bürger rund 37 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Dabei gibt es durchaus Unterschiede zwischen der linksrheinischen und der rechtsrheinischen Seite der Stadt. Wer in Mülheim eine Wohnung sucht wird beispielsweise schon ab 600€ Warmmiete fündig – dafür stehen einem rund 50m² Wohnfläche zur Verfügung, inklusive Balkon. Solche Angebote sind in diesem Viertel Kölns keine Seltenheit. Wer eine Mietwohnung in Köln sucht, findet auch weiter südlich, im Stadtteil Gremberghoven, zahlreiche attraktive Objekte. Eine geräumige Etagenwohnung mit 80m² Wohnfläche und drei Zimmern kostet hier zwischen 700 und 900€ warm. Links vom Rhein stehen ebenfalls viele Wohnungen in moderaten Preissegmenten zur Verfügung. In Lindenthal etwa kostet eine Dachgeschosswohnung mit drei Zimmern und rund 60m² Wohnfläche ca. 750€ warm. Weiter nördlich, in Nippes, stehen neben Wohnungen im gemäßigten Preissegment auch kostenintensivere Objekte zur Verfügung. Eine Erdgeschosswohnung mit 120m² und vier Zimmern kostet hier zwischen 1300 und 1500€ Warmmiete. Wer es etwas abgelegener bevorzugt, der findet auch ganz im Süden Kölns, in den Vierteln Rodenkirchen und Rondorf gemütliche Souterrain- und Etagenwohnungen, nicht selten auch mit Garten und Balkon. Bei ca. 100 bis 120m² ist hier mit ähnlichen Preisen wie in Nippes zu rechnen, die im Bereich von 1000 bis 1300€ liegen, inklusive Nebenkosten.

    Durchschnittspreise für Wohnungen in ausgewählten Stadtteilen

     Stadtteil oder Stadtbezirk

    Zimmeranzahl

     Wohnungsgröße

    Durchschnittspreis warm  

     Bocklemünd / Mengenich

    3 Zimmer

    ca. 80 m²

    ca. 600€

     Niehl

    4 Zimmer

    ca. 95 m²

    ca. 1.000€

     Lindenthal

    4 Zimmer

    ca. 130 m²

    ca. 1.800€

    Wie ist die Aufteilung Kölns beschaffen?

    Köln ist insbesondere aufgrund seiner Teilung durch den Rhein geprägt. Einst galt die rechts vom Rhein gelegene Seite der Stadt als primärer Industriestandort – Schornsteine und Fabrikhallen waren ein vorherrschender Anblick. Seit nunmehr fünf Jahren befindet sich das „Rechtsrheinische Entwicklungskonzept/Teilraum Nord“ in der Realisierung und sorgt gerade in den Stadtteilen Deutz, Buchforst und Mülheim für eine zunehmende Attraktivität hinsichtlich neu entstehenden Wohnraums. Neben zahlreichen Grünflächen findet hier auch eine zunehmende Erschließung von Neubaugebieten statt, die von einer Verbesserung der Infrastruktur begleitet wurde und so für einen deutlich erhöhten Lebensstandard sorgt. Mietwohnungen in Köln sind daher nicht mehr nur auf der ohnehin beliebten, linken Seite des Rheins erhältlich und vor allem erschwinglich. Hier befinden sich bereits weitreichende Bebauungspläne für die Viertel Müngersdorf, Junkersdorf und Lövenich in der Umsetzung, in denen Wohnraum ebenso wie Büroflächen und Gewerbestandorte entstehen sollen. Ungenutzte Flächen und Baulücken werden indes in der Innenstadt und Ehrenfeld einer neuen Bebauung zugeführt, die sowohl Einfamilienhäuser als auch Mietwohnungen umfassen soll. Rund um das Zentrum Kölns wird so neuer Wohnraum geschaffen, der dank einer gut ausgebauten Infrastruktur direkten Zugang zum Grüngürtel der Stadt als auch zu den berühmten, innerstädtischen Einkaufsmeilen bietet: der Schildergasse und der Hohe Straße. In der nördlichen Altstadt und in unmittelbarer Nähe zum Kölner Dom gelegen, trifft sich hier ein Großteil der Stadt zum Einkaufen oder Verweilen in einem der zahlreichen Restaurants und Schnellimbisse, die über die gesamte Fußgängerzone verteilt sind. Doch auch wer nicht in Köln oder in den umliegenden Gemeinden wohnt, nutzt die komfortable Anbindung an den überregionalen Schienenverkehr, die durch den Kölner Hauptbahnhof ermöglicht wird, um hier besondere Einkäufe zu erledigen. Mietwohnungen in Köln sind auch daher in den innerstädtischen Vierteln heiß begehrt – das Wohnungsangebot ist hier gegenwärtig nichtsdestotrotz diversifiziert und deckt viele Preissegmente ab.

    Im Folgenden ausgewählte Stadtteile und ihre Eigenschaften

     Stadtteil

     Eigenschaften

     Attraktiv für

     Lindenthal  

     Parks- und Grünanlagen, Schulen und Kitas in der Nähe, hervorragende

     Nahversorgung

     Familien, Paare,  Senioren

     Braunsfeld

     hervorragende Infrastruktur, zwischen Grünem und Stadtkern gelegen

     Singles, Paare

     Sülz

     Uni-Nähe, üppiges Kultur- und Freizeitangebot, nahe der Innenstadt

     Singles, Studenten

     

     

     

    Wodurch zeichnet sich das Kölner Stadtbild aus?

    Aufgrund zahlreicher Industriegelände und Brachflächen, die in den vergangenen Jahrzehnten durch den Fortzug großer Unternehmen vor allem auf der rechtsrheinischen Seite Kölns entstanden, gibt es derzeit viele Bebauungspläne für die hier gelegenen Viertel. Dabei bleibt die bereits bestehende Bausubstanz zu großen Teilen erhalten und wird lediglich in ihrer räumlichen Aufteilung stark modifiziert. Große Lofts entstehen in alten Industriegebäuden, die mit üppigen Platzangeboten vor allem viele Kreative aus der in Köln sehr präsenten Medienbranche hierher locken. Daneben werden in den ehemaligen Arbeitervierteln Kalk, Höhenberg und Humboldt/Gremberg diverse Nachkriegsbauten seitens vieler Privatanlegern von Grund auf erneuert und zur Vermietung oder zum Kauf zur Verfügung gestellt. Zahlreiche frische Unternehmen nutzen den leerstehenden Baubestand ebenfalls für ihre Zwecke – so entstehen moderne Räumlichkeiten, die mit ihrer offenen Bauweise gerade für junge Leute äußerst attraktiv sind. Im südlichen Marienburg herrscht hingegen ein vornehmlich luxuriöser Stil vor. Dieser Stadtteil ist bekannt für seine prunkvolle Villenkolonie, in der jedes Objekt mit weitläufigen Gartenflächen und einer stilistisch individuellen Architektur, von Historismus über Expressionismus bis zur Moderne, vor allem wohlhabendere Interessenten anzieht. Weniger exklusiv gestaltet sich das nördlich der Innenstadt gelegene Viertel Riehl, das jedoch mit einer Mischung aus Erholungsflächen, wie der Riehler Aue, zahlreichen Freizeitmöglichkeiten und einer hervorragenden Infrastruktur berufliche Aspekte mit einem hohen Lebensstandard verbindet.

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